Die Autorität des Lehrers schadet oft denen, die lernen wollen.
Gute Erziehung besteht darin, das man verbirgt, wieviel man von sich selber hält und wie wenig von den anderen.
Die Männer beteuern immer, sie lieben die innere Schönheit der Frau – komischerweise gucken sie aber ganz woanders hin.
Die Gegenwart ist der Zustand zwischen der guten alten Zeit und der schöneren Zukunft.
Erfahrung ist fast immer eine Parodie auf die Idee.
Die Emanzipation ermöglicht es den Männern, unbequeme Aufgaben auf Frauen zu delegieren.
Man muss nur ein Wesen recht von Grund aus lieben, da kommen einem die übrigen alle liebenswürdig vor.
Füße und Unterarme einer Frau müssen von exhibitionistischer Schönheit sein.
Einem Kind, das die Dunkelheit fürchtet, verzeiht man gern; tragisch wird es erst, wenn Männer das Licht fürchten.
Alles, was sich zu lange hinschleppt, ehe es zu etwas nur irgend Sichtbarem wird, verliert an Interesse.
Suche nicht andere, sondern dich selbst zu übertreffen.
Hinter jeder Frau im Nerz steht eine andere, die darüber witzelt, wo sie ihn her hat.
Es hat sich bewährt, an das Gute im Menschen zu glauben, aber sich auf das Schlechte zu verlassen.
Wenn man genug Geld hat, stellt sich der gute Ruf ganz von selbst ein.
Der Unverstand ist die unbesiegbarste Macht auf Erden.
Es gibt weder moralische noch unmoralische Bücher. Bücher sind gut oder schlecht geschrieben, nichts sonst.
Wenn Arbeit etwas Schönes und Erfreuliches wäre, hätten die Reichen sie nicht den Armen überlassen.
Mische ein bisschen Torheit in dein ernsthaftes Tun und Trachten! Albernheiten im rechten Moment sind etwas ganz Köstliches.
Die Schwärmerei für die Natur kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte.
Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht als der Pessimist, aber er lebt froher.