20 zufällige Zitate

„Man kann nicht allen helfen“, sagt der Engherzige und hilft keinem.

— Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin (1830 – 1916)

Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn.

— Joseph Joubert, französischer Moralist (1754 – 1824)

Zur Freundschaft gehört, dass wir einander gleichen, einander in einigem übertreffen, einander in einigem nicht erreichen.

— Jean Paul

Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes.

— Karl Marx, deutscher Philosoph und Politiker (1818 – 1883)

Zynismus ist der geglückte Versuch, die Welt so zu sehen, wie sie ist.

— Jean Genet, französischer Schriftsteller (1910 – 1986)

Gerecht soll er sein, (…) und zugleich menschlich und nachsichtig, straff soll er führen, doch taktvoll auf jedes Kind eingehen, Begabungen wecken, pädagogische Defizite ausgleichen. Suchtprophylaxe und Aidsaufklärung betreiben, auf jeden Fall den Lehrplan einhalten, wobei hoch begabte Schüler gleichermaßen zu berücksichtigen sind wie begriffsstutzige. Mit einem Wort: Der Lehrer hat die Aufgabe, eine Wandergruppe mit Spitzensportlern und Behinderten bei Nebel durch unwegsames Gelände in nordsüdlicher Richtung zu führen, und zwar so, dass alle bei bester Laune und möglichst gleichzeitig an drei verschiedenen Zielorten ankommen.

— MÜLLER-LIMMROTH in: Züricher Weltwoche vom 2.6.1988,

Frauen müssen das letzte Wort behalten – aber leider nicht für sich.

— Hans Joachim Kulenkampff, deutscher Schauspieler und Quizmaster (1921 – 1998)

Als Mann hat man nichts vom Leben! Wird er geboren, gratuliert man der Mutter, heiratet er, bewundert man die Braut, wird er Vater, bekommt die Frau die Blumen, Stirbt er, verjubelt seine Witwe die Rente.

— Hubert Scheer

Wer das Leben nicht schätzt, der verdient es nicht.

— Leonardo da Vinci, italienischer Maler und Ingenieur (1452 – 1519)

Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand!

— Max Frisch, schweizer Dramatiker (1911 – 1991)

Das Weib ist ganz und gar Übel, aber das Übelste an ihr ist, daß man sie unbedingt braucht!

— ibn Abi-Talib (6. Jh.) Schwiegersohn Mohammeds, 4. Kalif der Schiiten

Gesellschaft ist wie die Luft: notwendig zum Atmen, aber nicht ausreichend, um davon zu leben.

— George de Santayana, spanischer Philosoph (1863 – 1952)

Wer seine Meinung nie zurückzieht, liebt sich selbst mehr als die Wahrheit.

— Joseph Joubert, französischer Moralist (1754 – 1824)

Vertrauen Sie denen, die nach der Wahrheit suchen, und mißtrauen Sie denen, die sie gefunden haben.

— André Gide, französischer Schriftsteller (1869 – 1951)

Frauen haben einen großen Nachteil. Sie halten sich alle für Schauspielerinnen und zeigen nie ihr wahres Gesicht.

— Rod Stewart, britischer Rockmusiker (geb.1945)

Keinem vernünftigen Menschen wird es einfallen, Tintenflecken mit Tinte, Ölflecken mit Öl wegwaschen zu wollen. Nur Blut soll immer wieder mit Blut abgewaschen werden.

— Bertha von Suttner, österreichische Pazifistin (1843 – 1914)

Wenn einer im Wahlkampf zu schimpfen hat, dann sind es die Wähler, nicht die Politiker.

— Rainer Barzel

Der Mann ist lyrisch, die Frau episch, die Ehe dramatisch.

— Novalis (1772 – 1801) deutscher Lyriker

Man sollte nur eine Frau heiraten, die man zum Freund haben wollte, wenn sie ein Mann wäre.

— Joseph Joubert (1754 – 1824), französischer Moralist

Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen; aber sie haben keine Bedenken, dies mit leerem Kopf zu tun.

— Orson Welles, amerikanischer Schauspieler und Filmregisseur (1915 – 1985)