Nur der Mensch allein unter den Geschöpfen Gottes ist fähig, zu zerstören, was er liebt. Nur er ist fähig, sein eigenes Bild zu zerstören.
Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet.
Die Menschen werden alt, aber selten reif.
Das Gehirn ist nicht nur ein Gefäß, das gefüllt werden muß, sondern ein Feuer, daß gezündet werden will.
Auch die schwächste Frau ist noch stark genug, mehrere Männer auf den Arm zu nehmen.
Wer von Grund auf Lehrer ist, nimmt alle Dinge nur in Bezug auf seine Schüler ernst – sogar sich selbst.
Ein bißchen Naivität steht einer Frau gut, auch wenn sie bloß vorgetäuscht ist.
Alle Kriege sind nur Raubzüge.
Es ist besser, Genossenes zu bereuen, als zu bereuen, dass man nicht genossen hat.
Über der Veränderung liegt stets ein Hauch von Unbegreiflichkeit.
Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überläßt?
Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen.
Mit bösen Worten, die man ungesagt hinunterschluckt, hat sich noch niemand den Magen verdorben.
Nicht in der Erkenntnis liegt das Glück, sondern im Erwerben der Erkenntnis.
Der Schlaf ist für den ganzen Menschen, was das Aufziehen für die Uhr.
Erkenntnis macht frei, Bildung fesselt, Halbbildung stürzt in Sklaverei.
Die Mutter der Ausschweifung ist nicht die Freude, sondern die Freudlosigkeit.
Die besten Gedanken kommen hinterher.
Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen.
Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft des Starken.