Eine der schauerlichsten Folgen der Arbeitslosigkeit ist wohl die, dass Arbeit als Gnade vergeben wird. Es ist wie im Krieg: wer die Butter hat, wird frech.
Ein Mann, der seine Frau liebt, achtet nicht auf ihr Kleid, sondern auf seine Frau. Fängt er an, auf die Kleidung zu achten, hat seine Liebe schon nachgelassen.
Meines Wissens ist Geschäftstüchtigkeit kein sekundäres männliches Geschlechtsmerkmal.
Der Stimmzettel ist stärker als die Kugel.
Je planmäßiger die Menschen vorgehen, desto wirksamer vermag sie der Zufall treffen.
Oft bilden Frauen sich ein, Initiative ergriffen zu haben, wenn sie das Gegenteil von dem tun, was der Mann von ihnen verlangt.
Man kann einem Mann nichts abgewöhnen, aber man kann ihm angewöhnen, daß er sich etwas abgewöhnt.
Ich weiß nicht, welche Waffen im nächsten Krieg zur Anwendung kommen, wohl aber, welche im übernächsten: Pfeil und Bogen.
Die Musik schließt dem Menschen ein unbekanntes Reich auf, eine Welt, die nichts gemein hat mit der äußeren Sinnenwelt, die ihn umgibt und in der er alle bestimmten Gefühle zurückläßt, um sich einer unaussprechlichen Sehnsucht hinzugeben.
Mit Gesang kann man alle seine Krankheiten verscheuchen.
Geistlose kann man nicht begeistern, aber fanatisieren kann man sie.
Mann und Frau sind so grundverschieden, daß nur eine spezielle Programmierung in deren Gehirn ein Zusammenleben überhaupt erst ermöglichte. Dieses Programm stürzt jedoch immer wieder ab.
Es gibt keine schöpferische Tätigkeit ohne Ungehorsam.
Der höchste Grad von Ungerechtigkeit ist geheuchelte Gerechtigkeit.
Der Krieg ist ein Massaker von Leuten, die sich nicht kennen, zum Nutzen von Leuten, die sich kennen, aber nicht massakrieren.
Die Wahrheit liegt meist am Rande, nicht in der Mitte.
Ich denke niemals an die Zukunft. Sie kommt früh genug.
Wenn einer im Wahlkampf zu schimpfen hat, dann sind es die Wähler, nicht die Politiker.
Musik ist die größte Malerin von Seelenzuständen und die allerschlechteste für materielle Gegenstände.
Ich kann den Geist der Musik nicht anders fassen als in Liebe.