20 zufällige Zitate

Moralisten sind Menschen, die sich dort kratzen, wo es andere juckt.

— Samuel Beckett, irischer Schriftsteller (1906 – 1989)

Wen wir einander mit Musik berühren, berührt einer des anderen Herz, Verstand und Seele, alles auf einmal.

— Leonard Bernstein

Wer viel Geld hat, kann spekulieren; wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren; wer kein Geld hat, muß spekulieren.

— André Kostolany, ungarischer Börsenspekulant (1908 – 1999)

Mit kleinen Jungen und Journalisten soll man vorsichtig sein. Die schmeißen immer noch einen Stein hinterher.

— Konrad Adenauer, deutscher Politiker (1876 – 1967)

Blüte und Untergang, Würde und Unwürde, edle und gemeine Gesinnung, alles drückt sich in der Musik aus und lässt sich nicht verbergen.

— Liä Tse

Viele junge Leute ereifern sich über Anschauungen, die sie in 20 Jahren haben werden.

— Jean Paul Sartre, französischer Schriftsteller und Philosoph (1905 – 1980)

Am besten wäre es ohnehin, in Hinblick auf das Frauenproblem orientalisch zu denken und die Weiber in den Käfig zu sperren.

— Friedrich Nietzsche (1844 – 1900), deutscher Philosoph

Eine Versuchung wird man nur dadurch los, dass man ihr nachgibt.

— Oscar Wilde (1854 – 1900)

Körperliche Bewegung ist Quatsch. bist du gesund, brauchst du sie nicht; bist du krank, solltest du sie vermeiden.

— Henry Ford

Erotik ist die Überwindung von Hindernissen. Das verlockendste und populärste Hindernis ist die Moral.

— Karl Kraus, österreichischer Schriftsteller (1874 – 1936)

Frauen brauchen sich nicht zu emanzipieren. So gut wie Männer werden sie ohnehin nicht.

— Jack Nicholson, 1993

Es ist mehr wert, jederzeit die Achtung der Menschen zu haben, als gelegentlich ihre Bewunderung.

— Jean-Jaques Rousseau, französischer Dichter und Philosoph (1712 – 1778)

Wir lieben immer die Menschen, die uns bewundern. Aber nicht immer die, die wir bewundern.

— François Duc de La Rochefoucauld, französischer Schriftsteller (1613 – 1680)

Wenn ein Intelligenter die falsche Sache vertritt, ist das noch schlimmer, als wenn ein Dummkopf für die richtige eintritt.

— Georges Clemenceau, französischer Politiker (1841 – 1929)

Fordere viel von dir selbst, und erwarte wenig von anderen. So wird dir viel Ärger erspart bleiben.

— Konfuzius (551 – 479 v. Chr.), chinesischer Philosoph

Gerecht soll er sein, (…) und zugleich menschlich und nachsichtig, straff soll er führen, doch taktvoll auf jedes Kind eingehen, Begabungen wecken, pädagogische Defizite ausgleichen. Suchtprophylaxe und Aidsaufklärung betreiben, auf jeden Fall den Lehrplan einhalten, wobei hoch begabte Schüler gleichermaßen zu berücksichtigen sind wie begriffsstutzige. Mit einem Wort: Der Lehrer hat die Aufgabe, eine Wandergruppe mit Spitzensportlern und Behinderten bei Nebel durch unwegsames Gelände in nordsüdlicher Richtung zu führen, und zwar so, dass alle bei bester Laune und möglichst gleichzeitig an drei verschiedenen Zielorten ankommen.

— MÜLLER-LIMMROTH in: Züricher Weltwoche vom 2.6.1988,

Endlich weiß ich, was den Menschen vom Tier unterscheidet: Geldsorgen.

— Jules Renard, französischer Schriftsteller (1864 – 1910)

Der Schlaf ist für den ganzen Menschen, was das Aufziehen für die Uhr.

— Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph (1788 – 1860)

In der Wissenschaft versucht man etwas, das niemand wußte, auf eine Weise zu sagen, die jeder versteht. In der Dichtung verhält es sich gerade umgekehrt.

— Paul Adrien Maurice Dirac, englischer Physiker (1902 – 1984)

Nur der ist weise, der weiß, daß er es nicht ist.

— Sokrates, griechischer Philosoph (470 – 399 v. Chr.)